Kompetenzverbund

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Donnerstag: 08.00 bis 09.30 Uhr
                       WS Sprechstunde in
                       der Praxis Drs.
                       Eberhard/Olivieri in
                       Pforzheim
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Osteoporose (Knochenschwund)

Wie Stamm und Äste eines kranken Baumes morsch und brüchig werden, können Knochen bei osteoporosekranken Menschen schon aus geringstem Anlass brechen - vor allem an der Wirbelsäule, am Oberschenkelhals und am Unterarm, aber auch jeder andere Knochen kann betroffen sein.

Osteoporose beginnt stumm. Die Patienten selbst merken am Anfang nicht, dass ihre Knochen immer brüchiger werden. Aber ein erfahrener Arzt kann den Knochenschwund frühzeitig erkennen und notwendige Gegenmaßnahmen einleiten.

Wird Osteoporose nicht rechtzeitig und wirksam behandelt, drohen folgenschwere Knochenbrüche, chronische Schmerzen, Behinderung und Pflegebedürftigkeit.

Tragisch ist: Weniger als 25 Prozent der Betroffenen werden rechtzeitig erkannt, geschweige denn wirksam behandelt. Aber:

Rechtzeitig erkannt und wirksam behandelt können folgenschwere Knochenbrüche vielfach verhindert werden.

Osteoporose (Sind SIE gefährdet?)

Vor allem Frauen, zunehmend auch Männer erkranken an Osteoporose, oft schon in jüngeren Jahren, zunehmend in der zweiten Lebenshälfte.

Hochgradig gefährdet sind SIE möglicherweise, wenn eines oder mehrere der folgenden Risikomerkmale bei Ihnen zutreffen.

  • zurückliegende oder aktuelle Knochenbrüche, die sich aus geringfügigem Anlass ereigneten
  • Verdacht auf Wirbelkörperbruch, z.B. wegen akut auftretender anhaltender starken Rückenschmerzen oder Körpergrößenverlust von über 4 cm
  • häufiges Fallen/Stürzen (innerhalb von 6 Monaten zwei- oder mehrere Male)
  • sehr niedriges Körpergewicht oder ungewollter Verlust von mehr als 10% des ursprünglichen Körpergewichts


Medikamente oder andere Erkrankungen, die zu Osteoporose führen können:

  • über 6 Monate andauernde Einnahme von täglich 7.5 mg Prednisolon oder mehr (bzw. gleichwirkendes Kortisonpräparat)
  • chronisch entzündliche Darm-Erkrankung (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa)
  • Überfunktion der Nebenschilddrüse
  • Überfunktion der Schildrüse
  • Störungen der Nahrungsaufnahme im Verdauungstrakt    (Malabsorbtionssyndrom: zurückliegende Magenentfernung, Sprue)
  • Diabetes mellitus Typ I
  • stark geschädigte Nierenfunktionen
  • Blutarmut wegen Vit. B12-Mangel
  • Einnahme von Medikamenten (Phenytoinen) gegen Epilepsie
  • zurückliegende Organtransplantation
  • Alkoholismus


Weitere Risikomerkmale sind:

  • familiäre Veranlagung (Verwandte mit Osteoporose, Rundrücken, Unterarm-,Wirbelkörper- oder Schenkelhalsbruch)
  • entzündlich-rheumatische Erkrankungen
  • Calcium- / Vitamin D- Mangel
  • starkes Rauchen (mehr als 20 Zigaretten täglich)
  • Bewegungsmangel, insbesondere bei Bettlägerigkeit, körperliche Behinderung
  • nur bei Frauen nach den Wechseljahren: regelmäßig wiederkehrende Periode über weniger als 30 Tage
  • nur bei Männern: zu wenig / zu kurze Zeit unter Testosteron (männliches Sexualhormon)


Wie steht es um Ihre Knochen?

Wenn Sie ein oder mehrere der genannten Risikomerkmale haben, dann heißt das noch nicht, dass Sie osteoporosekrank sind. Sie zählen dann aber zu dem Personenkreis, der besonders häufig betroffen ist, und sollten sich unbedingt beim Arzt untersuchen lassen!