Kompetenzverbund

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Donnerstag: 10.00 bis 13.00 Uhr
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Donnerstag: 08.00 bis 09.30 Uhr
                       WS Sprechstunde in
                       der Praxis Drs.
                       Eberhard/Olivieri in
                       Pforzheim
                       (Anmeldung: Tel.:
                       (07231) 780050)

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Racz Kathether

Prof. Racz' epidurale Kathetermethode zur Therapie von Bandscheibenvorfällen und Wurzelreizsyndromen

Die Behandlung erfolgt mittels eines speziell entwickelten Sprungfederkatheters, ausgestattet mit einer kleinen Sonde, der den Zugang zum Epiduralraum über den Hiatus sacralis nutzt.

Hierfür wird im Gegensatz zur operativen Methode lediglich eine Lokalanästhesie im Bereich des Steißbeines erforderlich. Wegen des natürlichen Zugangsweges sind weder Schnitte noch andere gewebezerstörende Maßnahmen erforderlich. Es besteht deshalb kein Risiko von Narbenbildungen wie beim Postnukleotomiesyndrom.

Unter Bildwandlerkontrolle und durch Kontrastmittelgabe wird die Sonde zielgenau im rückenmarksnahen Bereich der Wirbelsäule platziert und ermöglicht eine exakte Behandlung der betroffenen Nervenwurzel und der schmerzerzeugenden Bandscheiben. Nach ausgiebiger Spülung erfolgt die mechanische Adhäsiolyse der entzündeten Nervenwurzeln. Anschließend werden antiphlogistische Enzyme sowie eine hochkonzentrierte Salzlösung zur Osmose der beengenden Gewebe injiziert. Während der kurzstationären Behandlung werden die Einspritzungen bei liegendem Katheter mehrfach wiederholt. Der Racz-Katheter ist flexibel, so dass sich der Patient schmerzfrei bewegen kann.

Durch die osmotische Wirkung wird das komprimierte Gewebe entwässert, die Enzyme lassen die Nervenwurzel und perineuralen Gewebe abschwellen, durch die Adhäsiolyse werden postinflammatorische Verklebungen beseitigt. Es kommt zu der notwendigen räumlichen Entlastung der Nervenwurzeln (das Ziel jeder operativen Maßnahme).

Bei vielen Patienten kann durch die epidurale Kathetertherapie eine operative Behandlungsmaßnahme umgangen werden - eine Chance, die wegen des geringen Risikos und der geringen Kosten genutzt werden sollte.

Indikationen:

  • akute und chronische Bandscheibenvorfälle
  • Protrusionen mit Nervenwurzelreizung
  • therapieresistente Rücken- und Nackenschmerzen
  • osteodegenerative Veränderung wie enger Spinalkanal oder    Foramenstenosen mit auf konservativer Therapie fortbestehenden Wurzelreizerscheinungen
  • Patienten mit Postnukleotomiesyndrom und Narbenverwachsungen nach operativen Eingriffen


Vorteile der Methode nach Prof. Racz:

  • risikoarmes, minimalinvasives Behandlungsverfahren
  • Lokalanästhesie, d.h. keine Vollnarkose
  • hohe Erfolgsquote
  • kein Risiko einer Narbenbildung wie nach einer    Bandscheibenoperation
  • keine Reha-Klinikaufenthalte oder lange AU Zeiten, sondern nur intensive KG Nachbehandlung
  • der Patient ist schnell wieder im Arbeitsleben integriert
  • falls erforderlich, kann die Therapie jederzeit wiederholt werden
  • in den USA seit mehr als 15 Jahren ein etabliertes und als    schmerztherapeutische Standardmethode an tausenden von    Patienten erprobtes Verfahren